Der Duft der Luft

Liebe schweigt zwischen den Ästen,

Blumen neigen ihre Häupter, vor den Festen.

Magie getaucht ins Morgenrot,

verzaubert mir den Blick.

Für den Moment vergesse ich,  den Sorgensog,

der mich um meine Freud betrog.

Ich werde die Welt nie, so wie sie wirklich ist, verstehen, 

denn ich kann sie ja immer nur, durch meine eigen Augen, sehen.

Schlafende Engel zu meinen Flanken,

stützen meine Seele sollte sie wanken.

Des Glückes Ursprung tief im Kern,

die Antwort spürbar nicht mehr fern.

Kristallklar, in sich tragend eine Galaxie der Fantasie,

ein Tropfen Tau sucht in seinen letztem Wille, 

einen Weg in des Erde‘s Stille.

Ohne sich fragend verbrennend zu dünsten,

er machtvoller als ein Mensch in höchsten Künsten.

Er formt sich wie sein Fluss ihn trägt. 

Er ist das Meer und wird zu Ozeanen,

reist in Wolken, wird zum Duft der Luft.

Kann geboren werden, 

überlebt des Körpers Hülle.

Alles, alles das ist er in seiner Fülle.

Unaufhaltsam, kühl, so klar,

ja mit Gewissheit, selbst nach seinem Ende,

in irgendeiner Weise,  immer noch auf seiner Reise.

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4 Kommentare

  1. … Er formt sich wie sein Fluss ihn trägt.
    Er ist das Meer und wird zu Ozeanen,
    reist in Wolken, wird zum Duft der Luft.
    Kann geboren werden,
    überlebt des Körpers Hülle.
    Alles, alles das ist er in seiner Fülle.
    Unaufhaltsam, kühl, so klar,
    ja mit Gewissheit, selbst nach seinem Ende,
    in irgendeiner Weise, immer noch auf seiner Reise.

    gefällt mir besonders
    Freundliche Grüße
    Barbara Hauser


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