Berglied

So wie  der Nadelbäume,

mannigfaltig,  sattes Grün,

sich um  meinen Gipfel  schmiegen.

So wie des  Adlers,

scharfe  Klauen,  durch  die  Höhe

lauernd  fliegen.

So wie  des Himmels,

feurig,  leuchtend  Farben,

endlos sich um  alles  neigen.

So wie  der Rufe

wider  schallend Echo,  in  der  Klamm,

will runter ins  Vergessen steigen.

So wie der  Quellen,

kalte,  klare  Ursprünge,

sich in meinem Innersten  gründen.

So wie  des  Kosmos,

funkelnd  Sterne,  durch  die  Nacht

die  Unendlichkeit verkünden.

So wie  des  Nebels,

diesig,  weiße Fänge,

am  Morgen  nach den Wipfeln  greifen.

So wie  der  Städter,

trüb  geworden  Augen,  in  der  Weite 

ehrfürchtig zum  neuen Glanze  reifen.

Mein lieber  Freund,,

angesichts  meiner

du  glaubst,  du  wärest ein  Zwerg.

Nun,  auch ich,  ja ich  fühle  mich 

in  Anbetracht  all  dessen,  sehr  klein;

Sang demütig  der  Berg.

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