Ein Tropfen Wachs

Die Sterne, fliehen

durch die Abendstunden,

der Erde Lauf,

zieht unaufhörlich seine Runden.

Der Sonne Licht, im Monden Kreis,

die Dunkelheit, 

umgibt mich kalt.

Ich entzünde eine Kerze, 

sie flackert warm, 

verspricht mir Licht, 

verspricht mir Halt.

Die müden Augen tief versunken, 

in einem kleinen Tropfen Wachs,

der schnell vom Dochte lief davon

und so getrennt vom heißen Kern,

er fern erstarret.

Auf jeden Glockenschlag, 

er nun still wartet.

Auf den Schöpfer seines Flusses,

hofft die Flamme auf dem Wege, 

die ihm, 

neues Leben gebe.

Er zum fallen ist bereit,

wenn Prometheusfunken, 

ihn befreit.

Er seinem Schicksal nicht entrinnt,

weil sein Ende, 

ist ihm vorbestimmt.

Doch, 

noch nicht heute ist’s gekommen

denn,

zwei Finger erfüllen mir ihre Pflicht

und erlöschen meine Sicht.

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