DU ja DU

Um  Mitternacht  den  Zauberwald

ein wortloser  Ruf durchhallt

ein  leises Flehen,  flieht ihm nach

was kein  Mensch  am  Tage

zu  verstehen  mag.

Weiße Gewänder  wandelten 

durch  die Meere  der  Zeiten

ich  suchte Dich so lang  mein  Herz

nun komme

lasse  nach  Haus,  mich  Dich  geleiten.

Magst  sein, ein  Mensch, 

der die Dunkelheit,  so  oft  schon  sah

doch trotz  all  ihrer die  Seel‘ 

verzerrenden  Nichtigkeit

voll Wärme blieb  und immer war.

Geschlossen sind die Augen nun 

und suchen  fern der  Welt

die fernen  Welten

ein  kleines  Licht weist Dir den Weg

den Andere gar  finden selten.

Schlaf wohl  mein Herz,  mein  Licht

ich  werde  deinen Traum behüten 

und an  deinem Bettchen  wachen

kein Unheil,  wird  Dir nun  mehr drohen

das Schmerzen  will  in  Dir,  entfachen.

Drum lasse los Du armes  Wesen

die  unendlichen  Tiefen  die Dich fort 

ins  Jammertale  riefen

Vertraue neu, der  Pforte aus  Licht

Dein Augenmerk zum Himmel  richt‘.

So viele Gute  haben sich  im Dunkel, 

schon verworren

sind  dieser  Welt  verloren

doch glaube  mir,  DU  ja DU,  wurdest für höheres 

geschaffen,  geboren und  auserkoren.

Lege ab nun, all  die  Zweifel

die Deinen  Gang  Dir  wollen lähmen

Dein  Herz  ist voll  Licht  erfüllet

was Niemand, 

Dir,  kann  jemals  nehmen.

Die Welt,  sie  brauch  Deines  Gleichen

Du bist,  der Reichtum  unserer  Lichtweite

kein  Blatt  so  grün

wie rot Dein Herz

das  Wärme  uns  bereitet.

 

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