Bin ich aus Schlangenfleisch oder einem Engel gleich…

Ist es die Psyche

die möchte Amor‘s Pfeil entrinnen, 

wenn Worte frei von Herz

durch meine Seele klingen.

Wie kann den alles nimmer sein?

Wenn doch selbst, in der dunklen Hieroglyphen 

die aus alten Wunden triefen, 

ich finde nur dein Bild allein.

Im Traum verbranntes Laub 

in meine Augen staubt, 

so grün war einst noch unser Baum, 

doch nun verdorren Geäst, 

trägt unsern kümmerlich Rest.

Ich suchte fern der Zeit von dir, 

in aller meiner Blicke mir, 

ein kleines Wort voll Frieden. 

Das alles will bejahen, 

was Augen in Augen sahen.

Denn in des Stolzes Hochmut, 

erblüht kein Geistesblitz, kein Lebensfunke. 

In ihm wird die Weite, der Gedanken, 

nur zur kleinen stinkenden Spelunke.

Fand mich gemauert hinter Felsen, 

die aus den Tiefen, der Ozeane kamen.

Erkannte still der Fesseln Dichte, 

deren Glieder, meine Tränen waren.

Maskiert und unerkannt, 

vom Schweigen allen Sein‘s erdrückt, 

fiel ich zurück ins Niemandsland, 

wo der Staub des Vergessens, hat dann mein Herz entflammt.

Das Schwert zurück zustecken in den Stein, 

das soll der Anfang sein 

und um zu dienen seinem Herrn, 

muss es aus Fleisch geboren werden.

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