Von der Einen zur Anderen

Zwischen zwei Welten

muss ich wandern, 

gehöre nicht zu der Einen, 

auch nicht zu der Anderen. 

Versuche in beiden

die Punkte zu finden, 

die sich lassen, 

für mich, begreifbar verbinden. 

Mein Blick ist nah, 

doch auch weit in der Ferne 

und manches was ich sah, 

erblickte mein Herz, keinesfalls gerne.

Ich stehe mit beiden Füßen 

fest auf der Grenze,

beschreibe in meiner Sanduhr, 

die den Geist, beflügelnden Tänze. 

An den oft kalten Rändern

dieser Zwischenwelt, 

sehe ich wie das Licht, 

als Eilzug, nur an mir vorüber schnellt.

Oft bleibe ich lediglich bloß stehen,

mit weit ausgebreiteten Armen, 

damit meine Fingerspitzen, 

die reisenden Strahlen können wenigstens,

fühlend erahnen.

In mancher Hingabe

fühlte ich die kosmische Energie, 

doch spürbar in mir erhalten, 

konnte ich sie leider nie.

War nur haltlos, 

wie ein Blitzableiter, 

ein durch‘s Niemandsland 

Botenreiter.

Die Vernunft hat immer stark

mit mir gerungen,

darum erde ich mir sorgsam, 

meine spirituellen Vorstellungen.

Ich bin ein Fenster, 

zu der Welt in mir Selbst, 

nur ein schlafloser streunender Kater, 

der sich von der einen, zur anderen Seite,

reumütig wälzt.

 

 

 

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