Ode an die schlaflose Nacht

Wie in vielen Nächten schon zuvor,

lieg ich wach vorm Sternentor.

Such die Kraft um durch zu gehen

und find doch nur, mein leises Flehen.

Schweigend zieht der Mond vorüber,

legt sein Licht auf müdes Haupt.

Wird denn nie ein Mensch verstehen,

worauf er seine Hoffnung baut?

Bin nicht müde, möchte nur schlafen,

um der Stille zu entfliehen,

kann und will nicht länger warten,

möcht‘ im Traume mit den Engeln ziehen!

War es Wille, war es Furcht?

Die mein Herz zum Schweigen brachten.

Wo sind sie nur die warmen Nächte?

Wo Kopf und Herz im Reigen lachten.

Bin der eisig Stille, demütig Untertan,

bin zum Neigepunkt der Nacht gefahren.

Gebe meine sinnlos Suche auf,

find heut Nacht nicht mehr den Weg, da rauf!

Advertisements

2 Kommentare


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s