Die Mitte aller Mitten

Weit der Blumen Düfte

trugen in sich feurig Träume.

So still der Wolken Schatten

zogen Richtung Meer.

Mal hell, mal dunkel,

unter frohen Farbenspiel

die Bäume wogen wild,

zu jener Zeit,

ihr grünes Kleid.

Nach nächtigen Bad in reinster Liebe,

kein Licht am Tage 

möge wärmen mehr mein Herz.

Kein schwerer Sinn,

kein müßig Blick,

in all der leichten Schritte

die ihren Weg trotz tiefster Schluchten,

nie und nimmer scheuen,

findet Sonne ihren Fluss in Meridianen.

Auch will die Hand die Hände 

in reinster Güte,

vor allem Leid und Kummer,

in ihrem Dasein

heimlich still bewahren.

So möge doch des Himmel‘s 

immerwährend, blühend

und barmherzig Garten, 

noch ein kleines Müh lang, länger warten.

Erst wenn,

tiefer Sog durchdringt den Atem

in seinem Hauch zum stillen Sang,

möcht‘ ich voller Freude auferstehen, 

tief tauchen ein, in den Einen unser aller, 

die Existenz bejahend und ewiglich elysisch Klang.

Den meine Seele lachend,

frei von jeglich‘ Bitten, schon im Leben

in der Mitte aller Mitten fand.

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