Ein Vagabund, ein unstet Herz

Dichtung geschmiedet

aus der Weisheit Federschwingen,

mag glänzend sich erheben.

So Wort will Wort durchdringen,

wenn Reime sich vermählen.

Einen Träumer,

nanntest du mich höhnisch

und lachtest wie das Feuer brennt.

Doch was du nie verstehen wirst,

nur der Traum die Wahrheit kennt.

Du verkanntest meinen sanften Blick,

dachtest Schwäche wäre keine Qual.

Ich musste lächeln,

denn du sahst es nicht,

sie war nur meine Wahl.

Wie ein Samurai

nach blutig Schlachten,

mit Poesie, die tiefste aller Wunden stillt.

So bin auch ich nur ein müder Krieger,

der verloren hat, dein Bild.

Wie verfallen und gebunden

ein Herz in/an der Liebenden Pein,

so wurd‘ das Augenlicht

nun geblendet und geschunden,

vom in sich rastlos nichtig sein.

Mit jedem abgezählten Herzschlag,

zurück zum Ursprung

möcht‘ ich wandeln,

um die Stille, die wahrlich nur im Frieden liegt,

auf meinem Wege zu erlangen.

Ein leiser Seufzer.

Ein klagloser Moment

befreit von des Alltags Schwere.

Ein unberührter Flügelschlag.

Ein Hauch der Liebe, mich in sich gebäre.

Ein Vagabund, ein unstet Herz,

das mag ich wohl alles sein,

doch ganz gewiss, wer immer sich

in meinem Herzen finden wird,

der ist nie mehr allein.

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