Das arme Nas‘

Es war einmal ein Nashorn,

welches beim klettern fiel

in seiner Hast,

denn vom Baum brach ab 

der dünne Ast.

Beim Sturz ging ihm das Horn verlorn,

zersplitterte in aber tausend Sporn.

Das arme Nas‘, so ohne

Horn, 

das hatte sich ganz fest geschworn:

Von nun an mach ich nur noch Rast,

 auf einem dicken Ast“.

Das arme Nas‘, so ohne

Horn,

geblendet nun von der Sonne vorn,

verbrannt es sich so ohne Horn, 

die Ohrn.

Das arme Nas‘, so ohne

Horn,

schnitzte sich ein neues, 

prächtig feines, nicht zu kleines,

Sonnenschutz-Nas‘-Prothesen-Horn.

Setzte es auf seine Nasenspitze,

doch leider unter dem

Sonnenschutz-Nas‘-Prothesen-Horn, 

das arme Nas‘ so schwitzte,

dass es wegwarf, das selbst Geschnitzte.

Das arme Nas‘, so ohne

Sonnenschutz-Nas‘-Prothesen-Horn,

lebt nun auf seinem Maule vorn,

für immer ohne seinen nützlich Dorn, 

dem Horn.

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