Der innere Speicher

Auch wenn ich einen Schritt weit 

die Gabe des Erkennens habe,

so verscharrt unter mir der Alltag 

so manche Erkenntnis,

mit des Vergessens, schroffer Harke.

Der Wunsch, in mir, dass der Acker weit,

von seinen Schädlingen ist befreit,

doch die Läuterung des Selbst 

braucht einfach nur Zeit.

Das Herz fühlt sich so Ungestüm

zwar schon zum Ernten bereit,

doch die Saat braucht Pflege 

und mühsam sind diese Erhaltungswege.

Kein Lobgesang, kein Müßiggang,

nur ein Bauer sein, 

bei seinem täglich Werk,

der den Fortbestand erfahren hat bemerkt.

Bei Sonne und bei Regen,

prüfend die jungen Knospen abzugehen,

um in des Winters schweren Weiten

den Wohlbestand zu halten.

Ich erstrebe, es seihen wie bei einem Landwirt

weise meine Hände,

damit die Zukunft, meinem inneren Speicher,

Geborgenheit und Liebe schenke.

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