Kindheitstage

Jahrzehnte, Jahre

Monate,Tage…..

So unerreichbar weit,

liegt nun schon zurück diese Zeit.

In der wir tollten, auf unseren geheimen Fährten,

durch der Nachbarn Gärten.

Auf den Blumenwiesen jagten wir, 

unbeholfen den Schmetterlingen nach

und keine noch so kleine Schuld, 

in unseren Händen lag.

Wir flaxten, wir lachten, 

als vor den erschrockenen Passanten

unsere 

Knallfrösche krachten.

Wie kleine Schokoküsse sahen unsere Bäuche aus,

denn an den so heißen Sommertagen,

wollten wir einfach nicht 

aus dem kühlen Wasser, des Freibades raus.

Kein noch so kleiner Winkel 

blieb uns verborgen.

Die Welt war groß, war schön,

so frei von allen Sorgen.

Das ganze Leben war ein Abendteuer, 

jeder von uns ein strahlender Held 

der kämpfen konnte gegen jedes, 

noch so furchterregende Ungeheuer.

Wir saßen in den Wipfeln der Bäume und warteten, 

auf den immer stärker werdenden Wind.

Wir spielten an den Bächen, 

der einst so lebensfrohen Läufe, die nun vertrocknend sind.

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4 Kommentare

  1. Ich kann das sehr gut nachvollziehen. Seit einigen Jahren schon beschäftige ich mich mit meiner (glücklichen) Kindheit und Jugend. Zugute kommen mir da meine unzähligen Tagebücher, in denen ich alles festgehalten habe, was mich damals bewegt hat. Jahrelang lagen sie unbeachtet im Schrank, jetzt lese ich sie wieder und freue mich darüber. Zu den Worten kommen Bilder und eine unsagbare Freude ergreift mich!
    LG
    Sabine


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