Gekreuzigte Ritter * Andromedas Licht

Ich vermag es nicht zu nehmen

doch begleiten möcht ich dich.

Will behüten, deine Suche,

dämmen Sturmes Fluten,

sanft stoppen, deiner Wunde bluten.

Ist von Trauer benetzt dein Haupt

soll Nähe, soll Traum,

dir kühlen deine heiße Stirn.

Meine Worte

will leise ich dir flüstern, höre:

Die Pforte  zum Orte

allen Geben‘s seih’s,

vom Anfang zum Ende

ein Punkt und ein Kreis.

Denn, den Einen raubten,

ja vorher nicht:

Gekreuzigte Ritter  * Andromedas Licht.“

Ist nicht Blut, 

welch alt vertrocknet, 

wartend und geschwächt

durch den Verwitterungsprozess.

Keine Schale,

stumm vergilbet,

die zu erfassen bringt’s Gerecht.

Keine Türe die verschlossen

vor der du kommst abrupt zum stehen,

um zu öffnen dir

die Gaben,

die im Ursprung Universen in sich tragen.

Kannst nicht finden

du den Schlüssel,

der dich abhält durch zugehen?

Artefaktes Neuverstehen!

Schau eine Blume die birgt Leben

in ihrem Lauf sich voll vereint,

so wird der Kelch

aus deinen Händen,

fangen sie den Regen für dich ein.

Wollt ich könnte, mit Gewissheit sagen,

dass in uns allen ist der Gral.

Für mich er heißt Gedenken

und sollte stehen als das Mal,

dass in allem unserem lenken

wir haben immer eine Wahl.

Nun zum Ende meiner Zeilen

steht der Weg davor, danach.

Drum durcheilen mich Gedanken

der Barmherzigen Geschicht‘,

so bevor mein Stand will wanken 

und ändern sein Gesicht.

Ersehnen Geist und Herzen,

dass nun ein Stück weit

Erkenntnis aus ihnen spricht.

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