Voll Demut

Ich stehe am Fenster

die Nacht schweigt

und still in mir der Wunsch

sich zu neuen Träumen neigt.

Ich entzünde eine Kerze

die duftend 

Geborgenheit verströmt.

Hoffend, bettend,

dass meine Rastlosigkeit

sich mit dem Zentrum 

neu versöhnt.

Denn Eines

hab ich tief gelernt,

des Ursprungs Kern

liegt niemals fern.

In all der 

eigenen Energien,

möchte ich halten fest,

den letzten Rest

meiner Philosophie:

„Ich prahle nur zum Scherz,

denn voll Demut

ist mein Herz!“

 

Advertisements

4 Kommentare

  1. Ein schönes, nachdenkliches Gedicht. Es erinnert mich ein wenig an die Osternacht in der Kirche, die ich früher oft besucht habe. „Ich entzünde eine Kerze die duftend Geborgenheit verströmt“ – das ist so ein Satz, bei dem viele Erinnerungen wach werden.
    LG
    Sabine


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s