Lichterloh

Am Anfang der Wahrheit

stand das Ende der Magie,

doch so lichterfüllt und farbenfroh

sah ich die Welt noch nie.

Eine Seele gefangen in einem Geflecht

aus Ungerechtigkeiten,

vermag sich schon mal selbst

zum Unrecht zu verleiten.

Nun in der Summe aller Farben

leben ja auch die dunklen Gaben.

Doch die Unschuld nahm ich selber mir

und so erkannte ich, das Jetzt, das Hier.

Der demutsvolle Blick,

war einst die schönste Gabe.

Nun ist aber hart und forsch

nur zurückgeblieben, sein Name.

Ich habe nicht verlernt,

zu lieben und zu hassen,

ich habe nur begonnen

mich selber loszulassen.

Bei all der Wärme,

die tief in mir noch wohnt,

ich denke, ich erhoffe,

mein Wesen blieb verschont.

Soviel der trüben Tage

bedeckten oft das Herz,

doch als ich gab ihm einen Namen,

dem melancholisch tiefen Schmerz,

entbrannten alte Ängste,

sich lichterloh zur Faust.

Die kraftvoll sich entgegen stellte,

wovor ich mich gegraust.

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3 Kommentare

      • Nicht hart und forsch, wach ist dein Ich
        Wie auf einer Waage pendelt es sich
        immer wieder ein im Ruhepool –
        in deiner Mitte.

        Warum denn im Staube ringen,
        sich zu falscher Demut zwingen?
        Steh stille vor der Quelle,
        Schau wie sich dein Wesen spiegelt
        unversiegelt.

        Sag „ja“ zu dir. Das ist doch keine Illusion.
        Wovor du bangst ist Angst.
        Angst vor dem eignen Mut.
        Schau, wie sie das Herz zuschnürt!
        Schau genau hin.
        Du bist es selbst, der dich verführt.

        ©bmh


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