Die goldene Mitte

Manchmal neigen wir dazu,

Menschen zuweilen beiseite zu stellen 

wie einen drückenden Schuh.

Manchmal hilft es seinem Gegenüber 

hinter das Gesicht zu blicken,

um mit sanften Augen einen wohlwollenden Gruß

der Solidarität und Sympathie zu schicken. 

In manchen Bereichen unseres

irdischen Dasein’s und leben, 

suchen wir leider nur die Dienstleistung 

die andere uns könnten geben.

Ich wünschte, ich könnte, ich würde, 

endlich zu all den Anderen finden,

und den lähmenden Mechanismus 

des ständigen Erwartens wahrhaftig überwinden.

Meine Ohren wären dann offen und frei 

und nicht nur wartend auf die Pause, 

um endlich erzählen zu können 

vom eigenen Glück, Elend oder Leid.

Mir ist zwar bewusst, dass sich abzugrenzen 

auch innere Reifung heißt.

Doch ich entdecke immer mehr Tendenzen  

zum Wohlbefinden, wenn ich andere

nicht ständig in die selben Schubladen schmeiß.

Ich erkenne, dass ich am meisten 

gewachsen bin an denen,

wo ich bereit war mit geöffnetem Herzen

gemeinsam zu durchleben,

was wir alle uns, in Wahrheit ersehnen.

Die goldene Mitte wäre wohl

ein gutes und hilfreiches Ziel,

ein wenig so wie beim freudigen Verlieren

im Mensch ärgere Dich nicht“ Spiel.

Kein oberflächliches Denken, zur richtigen Zeit,

den richtigen Menschen, ein gesundes Maß

an Aufmerksamkeit und Verständnis zu schenken.

Um das eigene Wesen vom Ich-

zum Wir-Gefühl vertrauensvoll zu lenken.

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4 Kommentare

  1. Das Gedicht hat mir super gefallen. Wir sollten unser Schubladen-Denken ablegen und auf alle Menschen mit Wohlwollen zugehen. Das macht vieles einfacher.

    LG
    Annegret


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