Wann

Ich schaue zu der grauen Ferne 

und seh‘ die Sonne bricht sich nur zaghaft,

durch des satten Vorhangs Nass.

Doch das saftig gereifte Grün der Bäume, 

mein Sein ganz still umfasst.

Ich wünschte der Zauber, wie der Wind

die bewachen sanft das Blätterwerk,

der aller Widrigkeiten trotzend, Bäume Kronen.

Könnten auch in den unberührten Tiefen,

meiner ureigensten Träume wohnen.

Wenn befreit sie dann im Hier auf allen Wegen, 

mit meiner Seele, das Lied der Schöpfung singen. 

So frag ich nicht zu jedem Morgen:

Wann?“ 

Sondern lausch nur noch dem Regen.

Ach könnt in dieser herzergreifend,

herzerweichend, mich mitreißend Stund.

Des Himmels Frieden, so barmherzig Segen, 

mein Herz beküssen mit dem Mund; 

Der zur Vollendung uns will erheben. 

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2 Kommentare

  1. Grünes Elfchen voll Verzückt, machen süchtig so Worte machen total verrückt!!! Grins. says:|

    Wie immer wunderschön. Und doch sehr traurig. Wünsche Kraft , Mut und Segen auf deinen weitren Wegen!Hab dank und Beste Wünsche sendet la Fee


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