Ein Wunder

Der Alltag mag wie Lumpenhunde sein,

er knurrt und bellt, er beißt sich rein.

Doch warm geliebt, ein freudig Sang,

kein Hund ist Lump, der streicheln fand.

Wer Wunder zu erkennen mag,

dem eröffnet sich, der Tag im Tag.

Wie Zeichen die Naturgesetzen weichen

und in allen Zeiten, in Hoffnung uns geleiten.

So oft verschließt sich unserem Wesen,

des Alltags Magie aus allem Leben zu lesen.

Staunen, öffnet wieder Aug‘ und Herz,

so Dasein, weder Schmerz, noch Scherz.

Alle Erfahrungen formten stets Charakterzüge,

ein Wunder hingegen vertreibt so manche Lebenslüge.

Doch voller Sorgen wird schwer das Morgen,

der Blick für Wunder, blind geworden.

So gänzlich sorgenfrei wird‘s nimmer,

es geht nur um den Hoffnungsschimmer.

Wer verquält sein Leben mit sich trägt,

der oft nur sorgenvoll im Missmut lebt.

Ein Wunder reicht Dir seine Hand,

ein Wunder ich in allen Augen fand.

Ein Wunder wie ein Lichterstreich,

ein Wunder bettet müde Herzen weich.

Ein Wunder umgibt und erwählte Dich,

drum lebe Dein Wunder, voller Zuversicht.

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