Das sinnend Lied der Nachtigall

Der Zartheit Schwüre ohne herzzerreißend Klagen,

im bewusst Verstummen sich beenden all die Fragen.

Am Bund der Weisheit golden Schlüssel klingen,

der Sehnsucht süße Tränen sich ihr Joch verdingen.

So soll Schlaf immerdar den Träumer finden,

wie Tage sich immerfort an Nächte binden.

Ein Gedanke in Morpheus Armen unsere Augen schließt,

wie Schlummertrunk in den Freudenbecher sich ergießt.

Ach du mein geliebtes Ach und Weh,

ich nährte dich selbstvergessend fern meiner See.

Was wäre nur der andächtig friedvoll Abendhauch,

verwehte Erinnerung nur unbedacht, wie leiser Rauch.

Die Tür geöffnet, wie ein kleiner lichter Spalt,

durch der Träume Reich, der Tage Zerfallen hallt.

Der Mond gleich einem seelenvollen Chanson erstrahlt,

ein beseelter Seufzer, den Eintritt für die Nacht bezahlt.

Nur das Träumen öffnet all die undurchschaubar Türen,

die vermögen fern der Zeit ins Multiversum zu entführen.

Von der Gravitation der Endlichkeit, bis hin zum freien Fall,

im schwerelosen Intervall, das sinnend Lied der Nachtigall.

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