Das krümmende Gesetz

Der Blick er suchte Frieden,
aus sich heraus getrieben.
Vertrocknet sind die Blumen,
die einst zum Feste fröhlich luden.
Der Wind er brachte Regen,
der Pflanzen kühlen Segen.

Vergilbte Schleifen waren Zeuge,
von des Schenker‘s einstig Lebensfreude.
Ein Engel aus Stein flüsternd zerbricht:
„Oh mein, oh mein, vergiss mich nicht!“
Vorm Baum die Zeit, sie sichtbar wächst,
doch in mir, nur krümmendes Gesetz.

Ein Blatt fällt ab vom Hagelschlag,
doch ein neues wächst an seiner Stelle nach.
Der Duft der Knospen meine Lider schließt,
ich schmecke wie am Baume, neues Leben sprießt.
Das Gras es dampft im Morgentau,
aus dem ich träumend eine Brücke bau.

Von zaudernd alten, zu den glorreichen neuen Tagen.
Welche prächtig schmücken jeden Magen,
ohne sich in allen Lagen stetig nach dem Sinn zu fragen,
zu einen Festsaal voller unverzagten, Lebensgaben.

 

 

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