Kap der Guten Hoffnung

Vorm Bug aufbrandend Wogen, der Rumpf vom Traum gezogen.

Das Schiff der Tage am Ufer der Zeit gestrandet.

Ein Heimatloser ersehnt mit müden Augen,

den Hafen, den Anker, das Licht am Horizont,

dem all seine Zuversicht innewohnt.

Stille umarmt die Suchenden in ihren Herzen.

So sie ihr Segel ohne Kompass in den Wind stellen,

voller Vertrauen nur die Hoffnung kennen

und die Liebe bei ihrem wahren Namen nennen.

Das Steuerrad wird abgebaut, denn Leben, Tod ist angetraut.

Wird Akzeptanz zum Segel, so gibt es keine Flauten mehr.

Aufgebäumt im wilden Dasein, reisend mit der Wendigkeit

und mögen selbst all der Zweifel wildeste Organe tönen

der erste Lichtstrahl wird uns, mit uns selbst versöhnen.

Unter Flut und Meer erstarrt Äon zum felsenfesten Grund.

Die Triebfeder bedarf zeitlebens vertrauender Ergebenheit,

der Kapitän nur ein Schüler, stiller, wie lauthalser Wirklichkeit,

er studiert, prägt ein, erwirbt Erfahrungen im Lauf der Zeit.

Der Polarstern im Dämmerschein, zum Morgenlicht zuhause sein.

 

Advertisements

2 Kommentare


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s