Ewigkeit vs. Zeit

In der Mitte eine magische Lichtung,

tagein, tagaus, frei von Hektik unverhüllt.

Müßig Dunkles fällt vom Herzen ab,

geweiht ein Funken sucht sein letztes glühen.

Glänzende Augen tragen achtsam Blicke,

richtend ihren Fokus in des Himmels Weite.

Ruhe findet sich wo einst klang Seufzen,

schließt sanftmütig ihr Weh in Demut ein.

Keiner kann dem Schwur entsagen,

Warmherzigkeit wäscht Seele rein.

Wie ein Traum sucht immer seinesgleichen,

bevor er zerfällt ganz still, für sich allein.

Flackernd Lichter, Zeichen elysischer Ergebenheit,

Hände tragen Gaben, lösen sich aus dem Verbund.

Streifen verspielt durch den Fluss der Zeiten,

dem der Quell wie der Niedergange innewohnt.

Wie ein insgeheimes Lächeln fast unmerklich,

fließt so ungestüm das Leben um sie rum.

Feuer- Asche, Körper- Staub, Fleisch zur Erde,

letztendlich ist nunmal so unser Weltenraum.

Doch ein Wesen überlebt im Gedenken,

findet in der Liebe die gütige Unendlichkeit.

Warum also nicht ans endlos Leben glauben,

selbst die Ewigkeit, misst sich durch Zeit.

 

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Ein Kommentar

  1. nur die Menschen messen die Zeit , immer wieder neu , immer wieder anders –
    vielleicht weil der Mensch weiß , dass er endlich ist ?

    Ich wünsche dir viele schöne Momente im neuen Jahr

    Grüße ☺


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