Das Eine

Zauberlied im Sternenglanz,

auf Mondensichel Feentanz.

Von Berg zu Tal der Himmel fiel,

Traumgestalt hinseufzt ihr Ziel.

Nun horch mein Herz dem Freudensang,

Nuancen, der stillen Räume sanfter Klang.

Ein Traum der Frühlingskinder gleich,

erhebt die Winternacht vom Totenreich.

Tyrannei mit Speer ein Kreuzbild schnitzte,

in dionysisch Aug‘ der Brudergruß aufblitzte.

Wie glühende Wurzelfäden der Bäume Edens,

wagten sich aus kalter Asche zu erheben.

Eingeweihte sinnend im geheimen Quell,

aus schwarz wird weiß, wie Dunkles hell.

Wachend Genius, der Herzen gute Tat,

geflügelte Geisteskraft der Menschheit Rad.

Gebannt der Symphonien Getöne Zwiespalt,

der letzten Rose Preis, mit Blut an Dorn gezahlt.

Alte Worte, friedvolle Hüter einer neuen Welt,

wie ein gnädiger Kuss auf Stirn sich still gesellt.

Nun find in all der Widrigkeiten wilder Scharen,

das Eine, was Dich noch von Freiheit trennt.

Trotze all der bangen Atem fürchterlich Gefahren,

denn in jedem Traum der Götterfunken brennt.

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