Alle Fragezeichen nehmen

Könnt hinter allen Nebeln ich die Quelle finden,

mag ruhig mein Herz den Weg der Wege gehen.

Wie wird sich Unten und Oben mit mir verbinden,

ach könnt ich nur, das Licht fortan im Lichte sehen.

Erbaut ein Thron aus gleißend Urgestein,

Barmherzigkeit wäscht Seele rein.

Geläutert oder doch verrucht,

ein kleiner Mensch nach Hoffnung sucht.

Von Schuld zu Leben, vom Leben zur Schuld,

Wankelmut strebt aufgewühlt nach Vergebung.

Ein seelenvoller Ruf mahnt lauthals zur Geduld,

im Takt der Herzen, alle Tage schlägt die Segnung.

Tage des Weinens und Lachen wollen Gleichgewicht

ohne das sich ein Quäntchen des Zweifels einschlich.

Immer wieder Neu, das Herz auf den Prüfstand gestellt,

so gründet sich der Grund und Argwohn wird hell.

Verheißungsvoll hingeben, die Qual der Skepsis verbannt,

oder war und ist Ehrfurcht nur ein Verdacht von Leben?

Nach tausenden von Jahren sich immer noch entflammt,

wenn Seelen mit Geborgenheit, alle Fragezeichen nehmen.

 

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