Die Natur der Wirklichkeit

Wenn Worte und Taten immerdar Eins werden.

Wenn Herz und Verstand ihre Knoten entzerren.

So mag der Tag unerschrocken die Nacht erleben.

So mag sich aus dem Verbund das Urbild erheben.

So oft trug der Zweifel in sich sein verheerendes Wesen.

So oft versprühte der Zwiespalt seine schaurigen Thesen.

Doch Hoffnung entflammte den lebendigen Traum.

Doch Vertrauen errichtete stets den heiteren Raum.

Wer sagte, es gäbe Grenzen und wir wären nicht Eins?

Wer sagte, es ist ein Unterschied, ob Deins, ob Meins?

Ist der Kreislauf nicht mehr geschlossen in sich?

Ist die Liebe nicht mehr das wärmendste Licht?

Lieber brav weiter an all die Trennungen glauben.

Lieber ahnungslos sich naiv die Zuversicht rauben.

Anstatt seinem eigenen Urteilsvermögen zu trauen.

Anstatt in vollem Einklang neue Brücken zu bauen.

Und doch steht leibhaftig die Natur der Wirklichkeit,

an jeder Ecke immergleich, für die Suchenden bereit.

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