Der Weg des Narren

Ich bin ein hoffnungsloser Narr, ein tanzender Blinder, 

so sie mich sehen, so lachen nicht nur die Kinder.  

Kein törichter Held, nur mit einem Lächeln errettet die Welt. 

Doch ich spiele, ich tanze, ich singe, damit der Frohsinn erklinge. 

Es ist mir durch und durch bewusst auf dem Weg des Narren,

schreitet man vollkommen allein zuwider alle Gefahren. 

Bin nur ein Narr, der auf dieser kleinen Welt was starr ist sah.

Ungeachtet dessen ihr euch fragtet: Ist das normal?“

Gleichwohl dessen ihr euch sagtet: Welch ein Skandal!“

Ach, die allzu Normalen werden die Narren nie respektieren,

ehr wird in der Herrensauna ein Igel erfrieren. 

Werden als Narr wir geboren, steckt es jedem Narr in den Poren?  

So viele sind des Lebensmutes beraubt gebrochen im festen Stande, 

weil sie abgeprallten wie ein Puck von der gesellschaftlichen Bande.

Doch manch einer kroch wieder aus den Fesseln und Zwängen, 

in die fantasielose Direktiven wollten unaufhörlich nur drängen.

Mal ehrlich, zum Glück passt nicht jeder in die Form, der Norm.

 

Also wenn ich so denke über mein Denken,

dann glaube ich, ich denke sehr hoch,

aber was heißt schon nachdenken, über das Denken,

wie kann ich denn denken, wenn ich an das Denken muss denken? 

Man darf es belächeln und gern auch lauthals mal lachen,

weil nun mal eben Narren gerne Schabernack machen. 

Doch hinter dem Rücken, hinter allem Entzücken,

wurden ach zu viele Dolche schon heimtückisch geschärft.  

Auch Narren sind Menschen, welche werden von ihren Gefühlen genährt. 

Ich bin ein Narr ich kenne das Lachen, aber leider auch weinen,

denn ich bin niemals, ja niemals wirklich unter den Meinen.

Auf dem Weg des Narren durch doppelbödige Possen und Faxen,

ist ein wenig Selbsterkenntnis in aller Demut erwachsen. 

Denn wenn ich ganz heimlich, in Stille die Türe mach zu,

dann bin ich wie ihr, nur ein Mensch ohne Ruh. 

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7 Kommentare

  1. „die allzu Normalen werden die Narren nie respektieren…“
    Wohl war. Was aber auch zeigt: Das vermeintlich Normale ist sehr „beschränkt“.
    Also lebt der Narr wohl ein umfassenderes Leben.
    Sieht mehr, fühlt mehr…
    Und seine Narrenfreiheit ist hart erarbeitet, aber auch verdient.

    Weiterhin närrische Freiheiten
    wünscht Frida


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