Metrum

Warmes Licht sucht am Morgen im Glanz der Widrigkeit die kalte Stirn,
ein Seufzen trägt sich, kein Wort sagend, nur hauchend durch den Wind,
der Stille letztes Beben findet im Schweigen verlegen seinen Sinn.

Mut war einst der Spiegel aller quälenden Zweifel,
Angst verkrampfte warme Hände zur kalten, unerbittlichen Faust.
Ein Kniefall fleht nach Freispruch, ein Herz sucht immer sein Zuhaus`.

Unbestechlich trug Courage ihren Wert vom Herz zum Mund.
Irritierte Blicke, suchend nach dem Grund, folgten allen Fragen,
um kraftvollen Atem durch die Lunge tief ins Herz zu tragen.

Weiß Gott, es ist nicht leicht ein guter Mensch zu sein.
Tagein, tagaus zur Einigkeit gehört nun mal ungestörter Friede,
so im Hafen der Erinnerung, doch nur all die Geborgenheit verbliebe.

Verlass dich nicht, doch lass dein Herz vom Takt durchdringen.
Jedes Wort, auch noch so gut gewählt, schlägt wie ein Metrum nur an,
selbst dann, wenn Freude will und wird die frohe Kunde singen.

Doch vereinen sich Herz und Verstand friedvoll im innigen Gesang,
und wurde die Zunge nicht spitz von Bitterkeit gestählt,
so dirigiert Melodie gemäß dem Drang, dass jeder Vers die Kluften schmält.

 

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