Meilensteine

Unverhoffte Entschlossenheit, Sinnbild einer fernen Zeit.
Körper, Geist und Seele, Leidenschaft entfachen,
kindliche Unschuld überlebte im unbeschwerten Lachen.
Hinein in die Weite, das Dasein mich leite.

Anmut wie Klarheit zur reinsten Gestalt formen.
Auf dem steinigen Weg zur letzten Bestimmung,
die seelische Verfassung wird zur Grundbedingung.
Hinter all dem Leid, im Verborgenen, auch Dankbarkeit.

Mit neuen Augen betrachtet, die Art und Weise verschachtelt.
All das, was zu starr und eng geworden,
im Blick zum hellsten Stern wieder neu einzunorden.
Die Marschrichtung festgelegt, es hinfort weiter geht.

Unverhohlen, Leben ist ein Geschenkt wird nie gestohlen.
Dem Ideal freiheraus sichtbaren Ausdruck verleihen,
durch den Ruf des Unbekannten den Wissensdurst befreien.
Doch unumwunden, fallen in der Sanduhr unsere Stunden.

Einstecken, bewältigen, überstehen, Licht im Schatten sehen.
Alle Entscheidungen ob auch x-mal gut oder schlecht,
sind des Bewusstseins Reichtum und kein wirres Geflecht.
Ich stell mir selbst die Weichen, bin mein eignes Zeichen.

Das höchste Attribut, ich habe Angst doch find stets Mut.
Wer glaubte das Leben sei nur ein Frage-und-Antwort-Spiel,
für Den, in diesem Widerspruch die Lebenslust zu Frust zerfiel.
Meilensteine, ob Deine, ob meine… Vielleicht gibts ja keine?!

 

 

 

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3 Kommentare

  1. Das passt sehr treffend zu den gegenwärtigen astrologischen Konstellationen.
    Mars schaltet nach seiner Rückläufigkeit in der Waage wieder auf Vorwärtsgang.
    In der Stille, inmitten aller vermeintlichen Unklarheiten ist Klarheit herangereift über den einzuschlagenden Weg.

    • Oh Sorry, bin leider darüber hinweg gekommen Dir zu antworten…
      Danke für Dein sehr interessantes Kommentar, ich bin ja Widder mit Aszendent Waage,
      nun sagt man über Menschen die in solchen Konstellationen geboren wurden,
      dass sie entweder „wahnsinnig“ oder zu „Legenden“ werden,
      was nun auf mich zu trifft sei einmal dahin gestellt 😉
      LG
      Michael 🙂

      • Hallo Michael,

        ich weiß ja nicht, wer das behauptet, ich sehe darin eher den (inneren) Konflikt zwischen Selbstdurchsetzung und das Eingehen auf andere. Das kann dann durchaus wechseln im Laufe des Lebens, wenn Menschen erst sehr stark die Waage-Seite leben und sich anderen anpassen – um dann irgenswann ins Gegenteil zu kippen. Um dann, irgendwann, hoffentlich, eine Balance zu finden – die dann auch nichts statisches ist. Immer wieder neu ausbalancieren….

        Viele Grüße
        Frida


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