Der große Reigen

Geheimnisvoll, wie betörend ist der Weg,
ein leuchtendes Wesen durchdringend,
voller Licht und Liebe, Leben auf ihm webt.

Zu den Füßen lauern unscheinbare Steine,
verlocken, wollen Wanderer in die Irre führen,
zeigen oftmals einen engen Durchgang nur
und wer es wagt, der finden mag,
den Lichtspalt der verborgenen Türen.

Hände lassen fallen, die ach so stark geliebten Dinge,
damit der Geist sich nicht als Knecht verdinge
und die Seele lauthals vom geliebten Dasein singe.

Kein Wunsch bleibt offen,
nährt sich von der Ferne mehr.
Herzen wollen von gewonnener Freiheit kosten,
dass fortan nun das Höchste erfüllt vom Einklang,
gleich einem Tanze, die alten Ängste von sich wehrt.

Tritt ein, Geben und Empfangen,
war nie ein Zeichen von endlosen Überdruss.
Der Kreislauf ist die Fülle, so vollendet sich der Fluss.

Der große Reigen, die stille Wandlung
läutert alle Ebenen des Seins.
Über jede Hürde kann man springen
und kein Schritt mag dunkel uns erscheinen,
wenn Geist und Herz sich gleich gesinnt vereinen.

 

 

 

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4 Kommentare

  1. ein gutes Gedicht von der Wandlung, der wir unterworfen sind, bis Geist und Herz Frieden gefunden haben.
    Lieber Michael, ich grüße Dich herzlich
    Barbara


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