Der Widerhall vom freien Fall

Wenn Kummer ein Herz mit seinen Klauen vereist.
Wenn Schwermut den Verstand drohend umkreist.
Dann ist es mitunter, nur, der Widerhall vom freien Fall.

Denn war es nicht das Leben, welches Hürden erschuf?
Denn war es nicht der Umstand, der Sorgen in sich trug?
Doch zum Glück zog das Lachen niemals bangend fort,
es wartete hoffend auf seinen Moment, im innersten Hort.

Wer sind wir,
wenn nicht nur Menschen, die auch im unheilvollsten Leid
stetig zum wachsen bereit.
Wer sind wir,
wenn nicht nur Kinder, die auch in ihren so bebenden Tränen
sich zum Höheren sehnen.

Stiller wurden die Tage und das Grau nahm,
an unserer Seite, seinen rechtmäßigen Platz ein.
Doch die Erinnerung an die zweckmäßige Trennung,
von Weiß und Schwarz, sollte nimmermehr sein.

Die Stirn aufbegehrend, der Bürde trotzend,
in die immer stärker werdenden Sturmböen gestellt.
Das Dasein demutsvoll, jegliche Existenz,
unter den harten Mühlen der Zeit nunmal zerfällt.

Melancholisch, ein stiller Rückblick,
eine Ahnung von all dem, was noch so kommen mag.
Doch die einzige Gewissheit ist und war,
dass Gewissheit, niemals vom Kommenden künden darf.

 

 

 

 

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